Außenansicht

Inbetriebnahme Zentrales Kunstdepot Freiburg

Am 3. Mai 2012 wurde in Freiburg i. Br. nach 16 Monaten Bauzeit das Zentrale Kunstdepot mit feierlicher Schlüsselübergabe an die Nutzer übergeben. Im gut 7 Mio. EUR teuren Gebäude (inklusive Photovoltaik) werden die Sammlungen der städtischen Museen, diverser Stiftungen und der Erzdiözese mit insgesamt über 200.000 Kunstwerken im geschätzten Wert von ca. 250 Mio. EUR Platz finden.

Am 3. Mai 2012 wurde in Freiburg i. Br. nach 16 Monaten Bauzeit das Zentrale Kunstdepot mit feierlicher Schlüsselübergabe an die Nutzer übergeben. Im gut 7 Mio. EUR teuren Gebäude (inklusive Photovoltaik) werden die Sammlungen der städtischen Museen, diverser Stiftungen und der Erzdiözese mit insgesamt über 200.000 Kunstwerken im geschätzten Wert von ca. 250 Mio. EUR Platz finden.

Der 2-geschossige Neubau mit rund 5.100 m² Nutzfläche entstand im Stadtteil Hochdorf nach Plänen des Freiburger Architekturbüros Pfeifer Kuhn komplett in Passivhausweise. Zum Schutz der empfindlichen „Lagerware“ wurde der Bau nahezu fensterlos ausgeführt. Unter einer Außenhülle aus Polycarbonat, Faserzement und Holz garantierten eine ausgeklügelte Haustechnik und ein Tragwerk aus Kalksandstein und Stahlbeton die für die Kunstwerke überlebenswichtigen klimatischen Randbedingungen.

Die für die Sicherheit notwendigen Anforderungen mit den Passivhausstandards in Einklang zu bringen, stellte eine der größten Herausforderungen an die Gebäudeplanung dar. Ebenso war im Zuge der Realisierung zum Schutz der eingelagerten Kunst hohes Augenmerk auf die Qualität der Ausführung von Dichtung und Dämmung zu legen. Auf der Südseite des geneigten Dachs wird eine Photovoltaikanlage installiert.

Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon betonte die Wirtschaftlichkeit der Immobilie, sowohl in der Herstellung als auch im Unterhalt. Das Vorhaben konnte im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden. Ferner habe das Haus Modellcharakter und würde somit bald zur „Pilgerstätte“ für Projektplaner ähnlicher Nutzungen. Es bestünde eine Nachhaltigkeit im doppelten Sinne: Nicht nur das nachhaltige Bauen sondern auch die Nachhaltigkeit durch die Konservierung der Kunst betreffend.

Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach bedankte sich explizit bei allen Projektbeteiligten und insbesondere bei der Bauüberwachung für die sach- und fristgerechte Fertigstellung.

KREBS+KIEFER war bei diesem Projekt im Auftrag der städtischen Tochtergesellschaft Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) für die Leistungen der Objektüberwachung (Bauüberwachung), der Objektdokumentation und der LV-Prüfung verantwortlich.


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