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Astrid Siemes-Knoblich, Bürgermeisterin der Stadt Müllheim, erläutert die Bedeutung des Projektes für die ganze Region
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    Symbolischer Spatenstrich mit – von links – Stefan Lauber (DB Netze), Bürgermeister Fritz Deutschmann, Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich, Philipp Langefeld (DB Netze) und Karl Kronberger (Schleith GmbH)<br />© KREBS+KIEFER
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    Das Projektteam der DB Netze<br />© KREBS+KIEFER
2019

Symbolischer Baubeginn im Planfeststellungsabschnitt 9.0 der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe - Basel

Am 02.07.2019 erfolgte der symbolische Baubeginn im Planfeststellungsabschnitt 9.0 (Müllheim-Auggen) der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe - Basel.

In diesem ca. sechs Kilometer langen Bauabschnitt soll neben der bestehenden zweigleisigen Ausbaustrecke der Rheintalbahn (DB-Strecke 4000) die Neubaustrecke (DB-Strecke 4280) für den schnellen Personenverkehr mit maximal 250 km/h ebenfalls zweigleisig gebaut werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Abriss und Neubau mehrerer Bauwerke notwendig. Im genannten Abschnitt sind es die Eisenbahnüberführung über die Hügelheimer Runs mit der direkt angrenzenden Fledermausüberführung, die Eisenbahnüberführung über den Tierdurchlass und die beiden Straßenüberführungen Kleinfeldele und Fischerpfad über die beiden DB-Strecken. Im Weiteren ist ein Neubau des Bahnhofs Müllheim und des Haltepunktes Auggen vorgesehen.

Frau Astrid Siemes-Knoblich, Bürgermeisterin der Stadt Müllheim, ging auf die große Bedeutung des Projektes sowohl für die Stadt als auch für die ganze Region ein. Durch diese Baumaßnahme wird eine Verdichtung des S-Bahn-Verkehrs realisiert, so dass die Anbindung zu den beiden Zentren Freiburg und Basel wesentlich verbessert wird. Viele Pendler werden dadurch maßgeblich profitieren und es wird zudem ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Herr Philipp Langefeld, Leiter des Großprojektes Karlsruhe - Basel, wies auf die Bedeutung dieses Großprojektes auf dem Weg der Realisierung der Magistrale Rotterdam - Genua hin. Er betonte weiter, dass die Arbeiten in diesem Abschnitt bereits begonnen haben und die Baumaßnahme für 385 Millionen Euro bis 2022 realisiert wird.

Bei den genannten Bauwerken handelt es sich um zwei Spannbetonbrücken, einen integralen Spannbetonrahmen sowie einen zweihüftigen und einen einhüftigen Stahlbetonrahmen. Umfangreiche Baubehelfe mit Hilfsbrücken sind im Weiteren notwendig, um den Bahnverkehr während der Bauzeit mit minimalen Sperrpausen aufrecht zu erhalten. Einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg dieser Baumaßnahme leistet die bautechnische Prüfung in Verbindung mit der stichprobenartigen Überwachung der Ausführung. Sie wird von Herrn Dr.-Ing. Ioannis Retzepis, geschäftsführendem Gesellschafter von KREBS+KIEFER Karlsruhe und Prüfsachverständigem für bautechnische Nachweise im Eisenbahnbau, durchgeführt.