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Archäologisches Zentrum in Mainz, Ansicht Süd
© Visualisierung: Architekten Bernhardt + Partner, Darmstadt

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    Archäologisches Zentrum in Mainz, Foyer<br />© Visualisierung: Architekten Bernhardt + Partner, Darmstadt
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    Zum Richtfest wird ein Freudenkranz gehisst.<br />© KREBS+KIEFER
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    Im noch rohen Betonbau entstehen bald Ausstellungsräume.<br />© KREBS+KIEFER
2018

Richtfest am archäologischen Zentrum in Mainz

Richtfest in Mainz am 17.08.2018: Der Stahlbeton-Korpus für das neue Römisch-Germanische Zentralmuseum, kurz RGZM, dessen Grundstein im Mai 2017 gelegt wurde, ist fertiggestellt. Die Baukosten des vom Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) beauftragten Projekts betragen rund 51 Millionen Euro.

Das neue archäologische Zentrum findet seinen Platz in der südlichen Altstadt neben dem Römerschiffmuseum und umfasst eine Nutzfläche von 10.000 m², die in einem L-förmigen Bau angeordnet ist und somit den neuen Platz der Archäologie abgrenzt.

Das Gebäude repräsentiert auch nach außen seine Innenausstattung. Nach römischem Vorbild wird die Fassade mit Ziegelsteinen ummantelt und große, runde Säulen tragen zum antiken Erscheinungsbild bei.

Der Entwurf des Bauwerks stammt von den Darmstädter Architekten Bernhardt + Partner. KREBS +KIEFER am Standort Mainz führt die bautechnische Prüfung und die Bauüberwachung durch.

Das RGZM gehört zu den acht Leibniz-Forschungsmuseen in Deutschland. Diese zeichnen sich durch die Besonderheit aus, dass im Museum zum einen die Wissensvermittlung und zum anderen Forschungsarbeit stattfinden kann. Die Räumlichkeiten teilen sich in einen Instituts- und einen Ausstellungsflügel auf. Die Ausstellung erstreckt sich auf 3.000 m² über drei Geschosse.

Nach der Fertigstellung des Gebäudes, die für 2020 geplant ist, wird eine Übergabe des LBB an das RGZM stattfinden. Die Forscher können dann aus den alten Räumlichkeiten am Schloss ausziehen und in den neuen, modernen Werkstätten und Laboren arbeiten. Dabei stellt die wissenschaftliche Bibliothek das Herzstück des neuen Hauses dar.

Ab 2021 soll das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich sein.