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Schiffshebewerk am Drei-Schluchten-Staudamm
© KREBS+KIEFER

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    Einfahrt ins Hebewerk von Unterstrom<br />© KREBS+KIEFER
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    Frachter im Schiffstrog<br />© KREBS+KIEFER
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    Ausfahrt zum Staudamm Oberstromseite<br />© KREBS+KIEFER
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    Einfahrt Passagierschiff in Schiffstrog<br />© KREBS+KIEFER
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    Ansicht Hebewerk vom Stausee<br />© KREBS+KIEFER
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    Vortrag Prof. Dr. Jan Akkermann beim Schiffshebewerk-Symposium in Xishuangbanna<br />© KREBS+KIEFER
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    Jinghong-Staudamm am Lancang (Mekong) mit hydraulischem Hebewerk (links)<br />© KREBS+KIEFER
2019

Erfolgreicher Probebetrieb des Schiffshebewerks am Drei-Schluchten-Staudamm

Der seit September 2017 laufende Probebetrieb des Schiffshebewerks am Drei-Schluchten-Staudamm, China verläuft bislang erfolgreich. KREBS+KIEFER verantwortet beim weltgrößten Bauwerk seiner Art in Arbeitsgemeinschaft mit Lahmeyer International die ausschreibungsreife Entwurfsplanung.

Bis dato konnten durch Optimierungen im Betriebsablauf die Operationszeiten der Berg- und Talfahrten am Staudamm auf ca. 50 min verkürzt werden. Das Hebewerk wird im Auftrag der China Three Gorges Corporation (CTG) durch die Three Gorges Navigation Authority betrieben. Letztere verantwortet zugleich den gesamten Schiffsbetrieb auf diesem Jangtse-Abschnitt, der meistbefahrenen Binnenwasserstraße der Welt.

Zusammen mit einer internationalen Expertengruppe der PIANC-Arbeitsgruppe 207 „Innovations in Shiplift Navigation Concepts“ konnte sich Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann, Professor an der Hochschule Karlsruhe und Geschäftsführer bei KREBS+KIEFER, von der Funktionalität chinesischer Schiffshebewerke überzeugen. Die von der Arbeitsgemeinschaft KREBS+KIEFER/Lahmeyer entworfene Anlage am Jangtse zeigte sich hierbei als sehr zuverlässig und robust.

Die anschließende Besichtigung des Jinghong-Schiffshebewerks am Lancang (Mekong), einer mittels hydraulischer Schwimmer innovativ betriebenen Anlage, fand im Rahmen der „15. National Conference of Navigation Structures“ in Xishuangbanna statt. Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann berichtete auf dem angegliederten Symposium zu Schiffhebewerken über die Entwicklungen bundesdeutscher Anlagen. KREBS+KIEFER ist auch beim Neubau des Schiffshebewerks Niederfinow sowohl in der Planung von Stahlwasserbauanlagen als auch der bautechnischen Prüfung des Massivbaus beteiligt.