588-org1.jpg

Das Hauptelement der Aufstockung sind die Fachwerksträger aus Stahl.

  • 588-org2.jpg
    Die Stahlkonstruktion aus der Vogelperspektive.<br />© KREBS+KIEFER
  • 588-org3.jpg
    Die schrägen Hauptstützen während des Montageprozesses.<br />© KREBS+KIEFER
  • 588-org4.jpg
    Die einzelnen Träger werden mit Schraubenverbindungen vereint.<br />© KREBS+KIEFER
  • 588-org5.jpg
    Außenansicht<br />© KREBS+KIEFER
2019

Einzigartige Aufstockung am Katholischen Klinikum in Mainz

Nach der ersten Aufstockung des Gebäudes „Bauteil 204“ im Gesamtkomplex des Katholischen Klinikums in Mainz folgt nun die zweite, „Bauteil 400“.

Die Besonderheit bei dieser Aufstockung liegt darin, dass ein Bestandsgebäude vollständig mittels einer neuen Konstruktion mit einer Spannweite von 38 m überbrückt werden muss. Damit wird Platz geschaffen für drei neue Modulgeschosse in Stahlleichtbauweise, die 2.600 Quadratmeter zusätzlichen Raum für das Klinikum bieten.

Die Hauptkonstruktion besteht aus sechs Stahl-Fachwerkträgern mit einer Länge von je circa 38 Metern und einem Gewicht von jeweils etwa 32 Tonnen. Auf den Fachwerkträgern ist eine Stahlbetonplatte angeordnet, auf der die neuen Stahlleichtbaumodule errichtet werden. Als besondere Herausforderung für die Montage stellten sich die schrägen Hauptstützen dar. Daher werden die Fachwerkträger bei der Montage auf speziellen Traggerüsten errichtet. Nach vollständiger Montage der neuen Stahlkonstruktion (Gesamtgewicht rund 270 Tonnen) erfolgt eine Umlastung der Fachwerkträger auf die schrägen Stützen mittels mehrerer Hydraulikpressen.

KREBS+KIEFER ist bei dieser Aufstockung für die statische Berechnung und die ingenieurtechnische Kontrolle der Montagezustände der Stahlkonstruktion verantwortlich. Hierdurch wird eine schnelle und präzise Durchführung gewährleistet und die Einschränkungen im Klinikbetrieb auf ein Minimum reduziert.