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Brückenschluss nach Einheben des Mittelteils
© KREBS+KIEFER

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    Anheben des rund 60 t schweren Seitenteils<br />© KREBS+KIEFER
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    Verschwenken über die Gleise<br />© KREBS+KIEFER
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    Abgelegtes Bauteil in Solllage<br />© KREBS+KIEFER
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    Bauschild<br />© KREBS+KIEFER
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    Gesamtansicht<br />© KREBS+KIEFER
2019

Einheben der Wasserwerkbrücke Karlsruhe

Am 23. und 24. März 2019 erfolgte mit dem Einheben des mittleren Hochpunktes der Brückenschluss an der neuen, durch KREBS+KIEFER geplanten Wasserwerkbrücke. Die Geh- und Radwegbrücke mit Dienstfahrzeugverkehr erschließt zukünftig über den Karlsruher Güterbahnhof hinweg wieder das beliebte Naherholungsgebiet Oberwald im Süden der Stadt.

Im Zuge des mit Baukosten von rund 5,5 Mio. € veranschlagten Ersatzbaus für die marode Stahlkonstruktion von 1895 konnten auch die aktuellen Anforderungen der Deutschen Bahn an das zu überbrückende Lichtraumprofil angepasst werden. Das als Stahl-Verbundkonstruktion geplante Trogbauwerk mit markantem „Tragflächen“-Querschnitt, der sich aus dem seitlichen Aluminium-Berührschutz über der Oberleitung ergibt, ging aus einem städtischen Gestaltungswettbewerb hervor, den KREBS+KIEFER zusammen mit GJL Architekten für sich entscheiden konnte.

Der vierte, mit rund 60 t schwerste und gleichsam mit 43,8 m längste Schuss der insgesamt 163 m langen Brücke war bereits in der Nacht vom 16. zum 17. März 2019 während einer Gleissperrung erfolgreich eingehoben worden. Durch Verschweißen der Rundrohr-Pfeiler mit dem Überbau wird die Brücke später semi-integral gelagert.

KREBS+KIEFER verantwortet bei dem Projekt die komplette Objekt-und Tragwerksplanung. Seit Juli 2018 wurden nach Rückbau der Bestandsbrücke zunächst die Gründungen der fünf Pfeilerachsen sowie die Auflagerbänke der Widerlager erneuert. Nach dem Brückenschluss erfolgt sukzessive das Verschweißen der Pfeilerachsen, der Einbau der Stahlbeton-Fahrbahn und der Brückenausbau bis Herbst 2019.