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Kienlesbergbrücke – Blick vom Ulmer Münster
© KREBS+KIEFER; H. Martin

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    Brücke vor dem Ulmer Münster<br />© KREBS+KIEFER; W. Dechau
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    Straßenbahnverkehr<br />© L. Schwerdtfeger
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    Geh- und Radweg<br />© KREBS+KIEFER; W. Dechau
2020

Deutscher Ingenieurbaupreis 2020 für die Kienlesbergbrücke Ulm

KREBS+KIEFER erhält für die zusammen mit Knight Architects geplante Kienlesbergbrücke in Ulm den Deutschen Ingenieurbaupreis 2020. Gemeinsam mit den Ingenieuren wird der Bauherr der ÖPNV-, Geh- und Radwegbrücke, die SWU Verkehr GmbH, ausgezeichnet.

Der mit 30.000 € dotierte Preis wird im Zweijahresrhythmus als offizieller Preis der Bundesregierung für Ingenieurbaukunst verliehen. Er ist als Staatspreis der bedeutendste für Bauingenieure in Deutschland. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und die Bundesingenieurkammer e. V. (BIngK) loben den Deutschen Ingenieurbaupreis gemeinsam aus. Die Verfahrensdurchführung liegt beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

Der Preis würdigt beispielhafte Lösungen bei der Gestaltung unserer gebauten Umwelt; gleichzeitig sollen Bauherren ausgezeichnet werden, die diese unterstützen. Eine breite Öffentlichkeit wird so auf die heutigen und künftigen Belange der Baukultur, der Energieeffizienz sowie der Nachhaltigkeit bei ingenieurtechnischen Lösungen aufmerksam gemacht. Ingenieurbaulösungen, die in besonderem Maße die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle Menschen ermöglichen, werden hervorgehoben.

Die hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Werner Sobek wählte am 21. August 2020 die Kienlesbergbrücke als das Bauwerk aus, welches in bester Weise die Intention des Preises darstellt. So betonte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im BMI: „Die Kienlesbergbrücke in Ulm steht für die Leistung, die wir mit dem Ingenieurpreis würdigen wollen: Sie schafft für Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer einen öffentlichen Raum, der zum Verweilen einlädt. Das Projekt in Ulm steht dabei vorbildlich für die gesellschaftliche Funktion, die Ingenieurbaukunst haben kann."

Die Planungsgemeinschaft aus KREBS+KIEFER Ingenieure in Karlsruhe und Knight Architects, Großbritannien, hatte 2012 den von der Stadt Ulm ausgelobten Realisierungswettbewerb gewonnen und anschließend die Objekt- und Tragwerksplanung des 2018 eröffneten Bauwerks verantwortet.