680-org1.jpg

Baukulturbericht 2020/21
© Bundesstiftung Baukultur

  • 680-org2.jpg
    Kienlesbergbrücke vom Ulmer Münster aus gesehen<br />© KREBS+KIEFER | H. Martin
  • 680-org3.jpg
    Kienlesbergbrücke als Aufenthaltsort<br />© KREBS+KIEFER | W. Dechau
2020

Baukultur mit KREBS+KIEFER

Die Bundesstiftung Baukultur hat am 24. Juni 2020 ihren neuen Baukulturbericht 2020/21 vorgestellt. Im Fokus der aktuellen Ausgabe stehen „Öffentliche Räume“. Die von KREBS+KIEFER mitverantwortete Kienlesbergbrücke in Ulm fand als in diesem Kontext herausragendes Projekt Eingang in den Bericht.

Alle zwei Jahre erscheint der Baukulturbericht als offizieller Statusbericht zum Planen und Bauen in Deutschland. Er enthält Positionen der Bundesstiftung, Projektbeispiele aus den Baukulturwerkstätten und Argumente aus Expertengesprächen. Die Erkenntnisse münden in konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik und alle am Planen und Bauen beteiligten Akteure. Der Baukulturbericht wird jeweils zum Konvent der Baukultur erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Corona-bedingt fand die Präsentation diesjährig online im Livestream statt.

Die von KREBS+KIEFER in Kooperation mit Knight Architects geplante Kienlesbergbrücke in Ulm für Straßenbahnen, Fußgänger und Radfahrer wird im Bericht wie folgt als Baukultur definiert: „Die … Kienlesbergbrücke überzeugt, weil sie als Ingenieurbauwerk den Kraftfluss veranschaulicht; als Architektur durch ihren individuellen Ausdruck zum Wahrzeichen taugt; und als städtebauliche Maßnahme Blickbeziehungen berücksichtigt und die dritte Dimension aktiviert: Über einer bisher völlig unzugänglichen Verkehrsfläche hinweg ist ein Wege- und Aufenthaltsort entstanden.“

Die bereits mehrfach als Ingenieurbauwerk ausgezeichnete Brücke findet damit auch Eingang in den öffentlichen Diskurs zur Zukunft des Bauens.