Wasserbau

Verlängerung und Grundinstandsetzung der Nordkammer Schleuse Kersdorf

Mit dem Ziel, die wichtigen Industrie- und Gewerbestandorte entlang der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) weiter nachhaltig an das transeuropäische Binnenwasserstraßennetz anzubinden, führt der Bund seit dem Jahr 2005 Grundinstandsetzungen für die Schleusen am Oder-Spree-Kanal aus. Diese beinhalten unter anderem eine Erhöhung der nutzbaren Kammerlänge jeweils von 57 m auf 115 m.

Die über 100 Jahre alte Nordkammer der Schleuse Kersdorf wurde grundhaft instandgesetzt und in Spundwandbauweise verlängert. Die vorhandene Kammerbreite von 9,80 m ist im verlängerten Kammerteil beibehalten worden.

Mit dem vorliegenden Bericht soll ein Einblick in die Planung, Prüfung und Realisierung des Vorhabens gegeben werden. In diesem Zusammenhang wird auf Besonderheiten eingegangen, die einerseits hohe Anforderungen an Bauherr und Ausführende stellen, andererseits aber typisch für Maßnahmen zur Erhaltung der Infrastruktur im Bestand sind. Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamt Berlin wurde das Bauvorhaben 2013 fertiggestellt und erforderte Investitionskosten von ca. 14 Mio. Euro.

 

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