Stuhlmüller-Wehr (Pfinztal-Berghausen)

Projektblatt (PDF)

Stau nach Plan

Bei einer Bauwerksinspektion zeigten sich an dem 1971 fertiggestellten Wehr erhebliche Mängel, unter anderem war es zu plastische Verformungen gekommen. Die Fischbauchklappe war durchgerostet, es fehlten Bauteile und der Antrieb entsprach nicht den aktuellen Richtlinien. KREBS+KIEFER plante und überwachte die Erneuerung des Massiv- und Stahlwasserbaus sowie der technischen Ausrüstung.

Wesentliche Aspekte der Maßnahme waren die Aufteilung in zwei Felder mit einem neuen Wehrpfeiler aus Stahlbeton in der Mitte der Anlage. Die Anbindung an den Bestand geschah mit Verbundankern, dazu wurde der Massivbau zuvor an den entsprechenden Stellen oberflächlich abgetragen. Als Verschluss sahen die Ingenieure zwei mit einem Elektrohubzylinder angetriebene Fischbauchklappen als Schweißkonstruktion vor. Um eine Trockenlegung zu ermöglichen, sahen die Ingenieure zudem neue Revisionsverschlüsse in Form von Dammbalken vor.

  • HOAI §43
  • HOAI §51
  • HOAI §56 (über Subunternehmer Drivecon)
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator
  • Bauüberwachung Ingenieurbauwerke
  • Nachrechnung Bestandsbauwerk nach BAW-Merkblatt „TbW“

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