Hochwassersperrtor (Ladenburg am Neckar)

Projektblatt (PDF)

Präzision im engen Zeitfenster

Die im Jahr 1931 fertiggestellte Hochwassersperre befand sich in einem schlechten baulichen Zustand. Als eine Bedingung für den Bau der Ersatzanlage galt, dass das alte Tor bis zum Moment des Umstiegs einsatzfähig bleiben musste. KREBS+KIEFER plante den Massivbau und führte die Bauüberwachung durch – in enger Abstimmung mit dem für den Stahlwasserbau verantwortlichen Unternehmen.

Weil Tor und Drempel exakt passen sollten, sahen die Ingenieure als Auflager ein 45 Meter langes, voll vorgespanntes Fertigteil vor, das während einer kurzen Sperrung per Schiffskran abgesenkt wurde. Eine zusätzliche Unterwasserbetonsohle schützt das Kanalbett vor Ausspülungen, sollte einmal eine Situation eintreten, die ein Leerlaufen des Kanals erforderlich macht. Weil der Schiffsverkehr ansonsten nonstop möglich sein musste, beschränkte sich der Arbeitsbereich auf zwei kleine Baugruben links und rechts der Fahrrinne.

  • Leistungsphasen 1 bis 8 für Objektplanung und Tragwerkplanung, Massivbau, Stahlwasserbau, Elektro-, Nachrichten- und Maschinentechnik
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination
  • Örtliche Bauüberwachung mit Anwesenheitspflicht
  • * Planungsgemeinschaft KREBS+KIEFER und IRS

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