Schleusengruppe (Kostheim am Main)

Projektblatt (PDF)

Millimetergenau eingepasst

Zur Erhöhung der Betriebssicherheit an der Schleusengruppe Kostheim wurden vor den beiden Verschlüssen an den Unterhäuptern der Schleuse Stoßschutzanlagen eingebaut.

Bei der Planung, die fast zeitgleich mit der Ausführung begann, waren für die Ingenieure von KREBS+KIEFER neben der Funktionalität die örtlichen Gegebenheiten entscheidend. Zudem war die Mechanik der beweglichen Ausstattung nach den Vorgaben des Ausrüsters einzukalkulieren: Während der Spannzylinder an der Nordkammer der Seilfanganlage senkrecht zur Kammerwand platziert werden konnte, war dies bei der Südkammer nicht möglich. Denn es hätte den Zugang zum Vorhafen behindert. Deshalb ist der Spannzylinder auf der Uferseite der Südkammer mit einer siebenprozentigen Neigung zur Kammerwand angebracht.

Zum Einbau der Zylinderfundamente war es nötig, den alten Massivbau bis in eine Tiefe von 1,50 Meter abzubrechen. Denn die Horizontallasten, die bei einer Schiffseinfahrt in die Stoßschutzanlage auftreten, konnten dem alten Massivbau nicht zugemutet werden. Diese Lasten werden nun von Dauerankern in den Baugrund abgetragen.

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