Weinbergbrücke (Rathenow)

Projektblatt (PDF)

Schwungvoll, aber schwingungsarm

Die zur Bundesgartenschau 2015 gebaute, fast 350 Meter lange Fußgängerbrücke führt mit einem eleganten Doppelschwung über die Havel und den Havelaltarm „Hellers Loch“. Die Brücke nach einem Gewinnerentwurf aus dem 154. Schinkelwettbewerb 2009 verbindet zwei Areale des Ausstellungsgeländes, wobei sie mit leichtem Anstieg einen Höhenunterschied von etwa zehn Metern ausgleicht. KREBS+KIEFER erhielt den Auftrag zur Prüfung der bautechnischen Unterlagen und war an der örtlichen Bauüberwachung beteiligt.

Aufgrund ihrer schlanken und leichten Bauweise hätten Fußgänger einige Eigenfrequenzen der Bogenbrücke als unangenehm empfinden können. Den Vorschlag, Schwingungstilger in Hohlkammern im Brückendeck anzubringen, bestätigte KREBS+KIEFER als sinnvolle Maßnahme, weil sie den Nutzungskomfort dieses anspruchsvollen Bauwerks deutlich erhöht.

Die Ingenieure von KREBS+KIEFER prüften alle statischen Berechnungen und 360 Pläne, die Mehrzahl davon innerhalb sehr kurzer Zeit, parallel zu den Bauarbeiten, und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur pünktlichen Fertigstellung der Weinbergbrücke.

  • Prüfung der Ausführungsunterlagen in statischer und konstruktiver Hinsicht
  • Prüfung der Montagestatik und Baubehelfe
  • Prüfung der Werkstattpläne
  • Örtliche Bauüberwachung

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