Sankt-Lorenz-Brücke (Lübeck)

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Punktlandung

Der Hauptabschnitt der dreiteiligen Brücke überspannt ein großes Gleisfeld. Bei laufendem Eisenbahnbetrieb wurde dessen stählerner Stabbogen etwa 100 Meter längs über die Gleise verschoben und anschließend 30 Meter quer bis zur endgültigen Lage. Die Montage geschah Schritt für Schritt während des Verschiebens, was höchste Anforderungen an die Passgenauigkeit der Stahlbauteile stellte. Dadurch dass die Verschubbahn als Vormontagefläche diente, konnten die Bauarbeiten auf einer ungewöhnlich kleinen Fläche stattfinden.

Weil die Brücke Teil einer wichtigen innerstädtischen Verbindung ist, war eine schwingungsarme Konstruktion dringend geboten. Die Maße des Stabbogens waren durch den Tragwerksplaner so zu berechnen, dass das Bauwerk ausreichend steif und „träge“ ist. Für die zwei Überbauten, die sich nördlich und südlich des mittleren Brückensegments anschließen, wurden nach einem Alternativvorschlag von KREBS+KIEFER Spannbetonplatten eingesetzt – statt der ursprünglich vorgesehenen Stahlverbundlösung.

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