Messehalle 3 (Frankfurt am Main)

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Deutscher Rekord für britische High-Tech-Architektur

Im Zuge des Ausbaus des Messestandortes Frankfurt a. M. entstand auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes in einer Rekordzeit von 16 Monaten die Messehalle 3 mit 38.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf zwei Ebenen. Das herausragende architektonische Merkmal des Entwurfs von Nicholas Grimshaw – der neben Norman Foster und Richard Rogers als wichtigster Vertreter der britischen High-Tech-Architektur gilt – ist ein 165 Meter weit gespanntes Dach. Dessen Tragwerk besteht aus einer dreidimensional geschwungenen Stahlrohrkonstruktion – gestützt von zwölf A-Böcken, die auf kombinierten Pfahl-Platten-Gründungen stehen.

Für die Prüfung der Tragwerkskonstruktion erarbeitete KREBS+KIEFER Struktur- und Einwirkungsmodelle, mit denen sich für die Standsicherheit wesentliche Einflüsse ermitteln ließen, wie zum Beispiel die Schneelast in den Tälern des bogenförmigen Dachtragwerks. Um den strengen Terminplan einzuhalten, erfolgten Objekt-, Tragwerks- und Montageplanung sowie die bautechnische Prüfung und statisch-konstruktive Überwachung durch KREBS+KIEFER parallel zueinander.

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