Doppelkammerschleuse (Kachlet)

Projektblatt (PDF)

Hochspannung am Felsvorsprung

Die einst größte Binnenschifffahrtsschleuse Europas bedarf einer grundlegenden Instandsetzung. Die schadhafte und geschwächte Substanz wird zu großen Teilen abgebrochen. Schleusenhäupter und Kammerwände bekommen neue Tragwerke, welche letzten Endes die komplette Last abtragen. Die Planung des Massivbaus ist insofern besonders anspruchsvoll, als während der gesamten Bauarbeiten eine Schleusenkammer in Betrieb bleiben muss.

Die Pläne von KREBS+KIEFER sehen vor, die Vorsatzschalen der Schleusenkammerwände im Fels zu verankern und sie an den Mittelwänden mit Horizontalankern gegeneinander zu verspannen. Dies geschieht in mehreren Bauphasen und mit Wechsel der Schleusenkammer. Provisorische Fangedämme mit einer aufwendigen Fußabdichtung ermöglichen eine sichere Trockenlegung der Baugrube.

Weiterhin haben die Ingenieure von KREBS+KIEFER die Kabeltrassen und Dränagen geplant. Dabei mussten vorhandene Rohrleitungen mit bis zu 80 Zentimetern Querschnitt verlegt werden.

  • Objektplanung Massivbau: Leistungsphasen 2, 3, 5 und 6*
  • Tragwerksplanung: Leistungsphasen 2 - 6*
  • Örtliche Bauüberwachung
  • * in ARGE mit WTM Engineers GmbH
  • WSA Regensburg
    WSA Regensburg

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