Ammerland-Klinik (Westerstede)

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Bauteile in Balance

Die große Herausforderung beim Erweiterungsbau zur Ammerland-Klinik Westerstede lag in den schwierigen Gründungsverhältnissen – mit einem Grundwasserspiegel, der bis ans Erdgeschoss heranreicht. Anstelle einer aufwendigen Auftriebssicherung in Form einer Rückverankerung durch Verpresspfähle fand sich hier eine kostengünstigere Lösung: Die Lasten der unterkellerten und der benachbarten nicht unterkellerten Bereiche halten das Gebäude insgesamt in Balance.

Kurze Wege zwischen den Fachuntersuchungsstellen, dem Bettentrakt und der Verwaltung zeichnen den Neubau aus. Seine fugenlos miteinander verbundenen Teile sind dem bestehenden Bettenhaus über alle fünf Geschosse angegliedert – der Anbau erfolgte bei laufendem Krankenhausbetrieb. Eine nachträgliche Gebäudeaufstockung mit bis zu drei Vollgeschossen ist in der Konzeption und Bemessung des Tragwerks bereits mitbedacht und vorbereitet.

Neben dem Erweiterungsbau wurden eine Rettungsstelle mit angeschlossener Fahrzeughalle sowie ein dreigeschossiges Parkhaus in Stahlverbundbauweise realisiert.

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