Umweltbundesamt (Dessau)

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Vorbild in Sachen Ökologie

Der Verwaltungsneubau mit seinem kühn geschwungenen schlangenförmigen Grundriss gehörte zu den ersten Gebäuden, die 2009 das damals gerade initiierte Gütesiegel für nachhaltiges Bauen der DGNB und des Bundesbauministeriums in Gold erhielten. Für die Baumaterialien galt: Sie sollten mit möglichst geringem Energieaufwand hergestellt sein, positive baubiologische Eigenschaften aufweisen und recyclingfähig sein. Auch eine reine Holzbauweise stand zur Debatte. Aufgrund einer Untersuchung von KREBS+KIEFER fiel für das Hauptgebäude die Wahl jedoch auf eine Stahlbetonskelett-Konstruktion mit Flachdecken. Für die Fassaden kamen die vielfältigsten Baustoffe zum Einsatz, wie Holz, Glas und Mauerwerk.

Für Atrium und Forum entwickelte KREBS+KIEFER ein komplex gefaltetes Dach aus Stahl und Glas, in das eine Photovoltaikanlage integriert ist. Rund ein Fünftel des Gebäudeenergiebedarfs stammt aus regenerativen Quellen. Dazu gehört eines der größten bisher errichteten Erdwärmetauscher-Systeme – ein Ingenieurbauwerk, dessen fünf Kilometer langes unterirdisches Rohrsystem KREBS+KIEFER mitplante.

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