Olympiastadion (Berlin)

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Synthese aus Alt und Neu

Die Überdachung des Berliner Olympiastadions war eine der großen Ingenieuraufgaben bei der denkmalgerechten Modernisierung des damals 70 Jahre alten Bauwerks. Das umlaufende, 68 Meter breite Tribünendach hat an seinem Innenrand hat es eine durchsichtige Membran- und Glaseindeckung. Seine Last wird von 20 schlanken Baumstützen im oberen Rang abgetragen, unterstützt von 132 über den Steinpfeilern im Bereich der Attika verankerten Stahlstützen.

Für Entwurf und Planung dieser leichten und lichtdurchfluteten Tribünenüberdachung erhielt KREBS+KIEFER gemeinsam mit den Architekten den Preis des deutschen Stahlbaus. Dessen Jury war von allem davon angetan, dass die Funktion als Sportarena ersichtlich ist „ohne die Geschichte auszublenden.“ Auch die Sanierung der denkmalgeschützten Betonkonstruktion des Oberrangs – von der Schadensanalyse bis zur Planung der Zwischenbauzustände, der Neubau des Unterrangs und der Tiefgaragen erfolgte unter der Regie von KREBS+KIEFER und zwar, wie die Modernisierung des Olympiastadions insgesamt, bei laufendem Spielbetrieb.

  • Tragwerksplanung
  • Sanieren | Denkmalpflege
  • Bild: Reicher-Seidel
    Bild: Reicher-Seidel
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