Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Berlin)

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Finale zum Band des Bundes

Der Neubau bildet den Schlussakkord des städtebaulichen Leitkonzepts zur Neuordnung des Regierungsviertels. Beim Marie-Elisabeth-Lüders-Haus handelt es sich um ein Unterfangen der Superlative: Jedes der sieben Obergeschosse ist so groß wie ein Fußballfeld. In dem Stahlbetonkoloss stecken 4.000 Tonnen Stahl und 40.000 Kubikmeter Beton; damit wiegt allein der Rohbau mehr als das Vierfache der Titanic. Er beruht auf rund 1000 Plänen und 15.000 Seiten Statik – deren Zweck es war, die Bauausführung so realitätsnah wie möglich, hier buchstäblich auf den Millimeter genau, abzubilden.

KREBS+KIEFER war mit der technischen Generalplanung für den Erweiterungsbau beauftragt, der an die bisherige Ostfassade des Bestandsgebäudes anschließt und bis zur Luisenstraße reicht. Blickfang des Neubaus ist der knapp 40 Meter aufragende Turm und der beeindruckende Haupteingang mit seiner innen liegenden 22 Meter hohen Rotunde. Ebenfalls bemerkenswert: Das fertige Tragwerk wurde mit 32 hydraulischen Pressen abgesenkt, um die Lasten auf das Bestandsgebäude kontrolliert einzuleiten.

  • Tragwerksplanung

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