Kaiser-Wilhelm-Tunnel (Cochem)

Projektblatt (PDF)

Von Grund auf sicher

Weil der 1879 in Betrieb genommene zweigleisige Kaiser-Wilhelm-Tunnel heutige Sicherheitsstandards nicht erfüllte, wurden seine Sanierung und der Neubau einer zweiten, 4242 Meter langen Röhre im Maschinenvortrieb beschlossen. Durch den neuen und den alten Tunnel führt nach der Fertigstellung je ein Gleis, beide Röhren sind über verschließbare Querstollen verbunden.

KREBS+KIEFER prüfte die Konzepte zur Arbeitssicherheit und koordinierte in dieser Hinsicht die Arbeiten der verschiedenen im Tunnel tätigen Auftragnehmer. Diese Sicherheitskoordination gestaltete sich beim Rückbau kontaminierten Materials und beim eigentlichen Tunnelbau äußerst anspruchsvoll. Es kam zu Verbrüchen und Gasaustritten, die eine schnelle Reaktion erforderten. Eine Konsequenz war die Aufrüstung der Tunnelvortriebsmaschine.

Wegen der geringen Tunnelüberdeckung mit zerklüftetem Fels war es erforderlich zum Schutz des Gebäudebestands im Bereich der Stadt Cochem einen horizontalen Bohrschirm einzubauen.

  • SiGeKo

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