Universitätsklinikum (Hamburg-Eppendorf)

Projektblatt (PDF)

Bauliche Vorsorge

Ein Konzept der Universitätsklinik Eppendorf zur baulichen Neuordnung ihres Geländes sah den Neubau eines Hauptkomplexes an zentraler Stelle vor.

Unterhalb des Klinikneubaus entstand in einer vorgelagerten Baumaßnahme eine viergeschossige Tiefgarage mit 900 Stellplätzen. Dies erforderte Lastvorermittlungen durch KREBS+KIEFER und eine enge Abstimmung mit den Planern der Tiefgarage. Es war damit zu rechnen, dass die in tieferen Lagen gegründete Garage in ihrem Setzungsverhalten wesentlich steifer ist als die seitlich überlappenden Gründungsflächen des Neubaus. Durch die Simulierung der Setzungsdifferenzen und entsprechend platzierte Bauwerksfugen ist dafür gesorgt, dass die Konstruktion einer solchen Beanspruchung standhält.

Im Eingangsbereich verleiht eine weitgespannte und 16 Meter hervorspringende, stützenfreie Stahl-Glaskonstruktion dem Klinikgebäude seinen repräsentativen Charakter. Eine flexible Stützenstellung und variable Lastansätze erfüllen den Anspruch einer wirtschaftlichen Konstruktion.

  • Tragwerksplanung

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