Teubertbrücke (Berlin)

Projektblatt (PDF)

Keine leichte Entscheidung

Von der im zweiten Weltkrieg gesprengten, wieder auf- und später nochmals umgebauten Brückenanlage im Bezirk Schöneberg bestehen wesentliche Bauwerksteile seit über 110 Jahren.

Die letzte Bauwerksprüfung ergab erhebliche Korrosionsschäden an der Unterseite der Fahrbahnplatte, was die Stabilität des Gesamtbauwerks früher oder später gefährden wird. Mit dem Ziel, die volle Funktionstüchtigkeit der Stahlbrücke wiederherzustellen, beauftragte das Wasserstraßen-Neubauamts KREBS+KIEFER mit Planungsleistungen. Nach einer detaillierten Schadensaufnahme und einer Nachrechnung untersuchten und verglichen die Ingenieure verschiedene Varianten einer Grundinstandsetzung und eines Neubaus. Trotz ihres Eintrags in die Liste Berliner Baudenkmäler erwies sich eine Erhaltung der Brücke aus wirtschaftlichen und technischen Gründen als unrealistisch.

Nachdem sich das WNA Berlin für den Neubau der Brückenanlage entschieden hatte, erhielt KREBS+KIEFER den Auftrag zur Entwurfsplanung sowie Vorbereitung der Vergabe.

  • Objekt- und Tragwerksplanung Leistungsphasen 2, 3 und 6
  • Schadensaufnahme
  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nach RiWiBrü
  • Nachrechnung der bestehenden Brücke

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