Hochhaus der Dresdner Bank (Frankfurt am Main)

Projektblatt (PDF)

Innovation im Frankfurter Ton

Seit 2002 gehört die schlanke Silhouette dieses Hochhauses zur Frankfurter Skyline. Beim Bau entwickelte KREBS+KIEFER eine inzwischen mehrfach eingesetzte Methode, um rückverankerte Baugruben jenseits der bis dahin gültigen Machbarkeitsgrenzen im Frankfurter Ton bauen zu können.

Zur Aussteifung nutzten die Ingenieure die gekoppelten Gebäudekerne, in denen Aufzüge, Treppenhäuser und Versorgungsschächte das Hochhaus erschließen. Die Materialgüte und die Wanddicke der Kerne variieren von oben nach unten um Verformungs- und Behaglichkeitskriterien bei Ost-West-Wind gerecht zu werden.

Zur Minimierung der Setzungen lagert der wasserdichte Kellerkasten auf einer 2,50 bis 3,50 Meter starken Platte in Kombination mit 89 Energiepfählen, über die sich die Untergrundtemperatur zum Kühlen und Heizen des Turms nutzen lässt.

Die 18 Meter tiefe Baugrube stand unter einem sehr hohen Grundwasserdruck. Als innovative und kostengünstige Alternative zum ausgesteiften Verbau sah KREBS+KIEFER schräg nach unten gebohrte Entspannungslanzen vor, die den Grundwasserdruck erheblich absenkten.

  • Tragwerksplanung

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