Waldschlößchenbrücke (Dresden)

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Nachtragsflut erfolgreich kanalisiert

Bei Dresdens anspruchsvollstem Brücken-Neubau vieler Jahre überwachte KREBS+KIEFER mit dem ARGE-Partner ICL lngenieur Consult die Bauausführung von der technischen Seite. Zu den konstruktiven Besonderheiten zählten unten liegende Brückenlager, V-förmige Stützen; der Einsatz von Unterwasserbeton und selbstverdichtendem Beton sowie bis zu 20 Zentimeter dicke Bleche und entsprechende Schweißnähte.

Ein Highlight war die Positionierung des mittleren, über die Elbe führenden Brückenteils bei klirrender Kälte im Dezember 2010. Vor neugierigen Zuschauern wurde das 140 Meter lange und 1.800 Tonnen schwere Bauteil angehoben, verschoben und schwimmend an seinen Platz befördert.

Aufgrund von Klagen der Umweltverbände, fehlenden Genehmigungen und Hochwasser verzögerten sich Baubeginn und Baufortschritt mehrfach. Die daraus folgende Flut von Nachträgen wurde zur Bearbeitung aufgeteilt – in „harte“ technische und „weiche“ störungsbedingte Nachträge. Bei der Beurteilung der Ansprüche waren der kontinuierliche Baustellenkontakt und eine dazugehörige Bilddokumentation enorm hilfreich.

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