Theodor-Heuss-Brücke (Mainz-Wiesbaden)

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Neues Leben für historisches Wahrzeichen

Aufgrund ihres Alters und des erheblich gewachsenen Verkehrsaufkommens war eine umfassende Sanierung und Verstärkung der historisch bedeutsamen Stahlbogenbrücke über den Rhein angezeigt. Während die drei inneren Fachwerkbögen aus statischer und metallurgischer Sicht genügten und nur eine neue Fahrbahn erhielten, mussten die beiden noch aus dem 19. Jahrhundert stammenden landseitigen Bögen erneuert werden.

Die neuen Doppelbögen kamen in vier Segmenten als je 50 Tonnen schwere LKW-Fracht und wurden am Ufer in spannungslosem Zustand verschweißt. Die kompletten, je 100 Meter langen Bögen wurden eingeschwommen, mittels Pressen justiert und auf den Lagern abgesetzt. Die Arbeiten fanden fast durchgehend bei laufendem Verkehr statt, der teils auf eine Fahrbahn beschränkt war oder um eine Inselbaustelle floss.

KREBS+KIEFER prüfte die statischen Unterlagen und überwachte die Gerüstarbeiten. Um die Stabilität der Teilkonstruktionen für jeden Bauzustand zu bestätigen, bedienten sich die Ingenieure unabhängiger Vergleichsberechnungen.

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