Sanierung des Südarms des Gewerbekanals (Freiburg)

Projektblatt (PDF)

Neue Schale für ein betagtes Gewölbe

Bei einer Bauwerksprüfung im Jahr 2011 stellte KREBS+KIEFER fest, dass der Frischwasserkanal Schäden durch von außen drückendes Wasser und eindringende Wurzeln sowie loses Mauerwerk aufwies. Daher beauftragte die Stadt Freiburg im Zuge des Neubaus einer zentralen Stadtbahnlinie KREBS+KIEFER mit der Sanierungsplanung. Hinzu kamen die Entwurfs- und Ausschreibungsplanung, Bauüberwachung und SiGeKo. Bei dem zu sanierenden Kanalabschnitt handelt es sich um ein 122 Meter langes reines Natursteingewölbe.

Zunächst wurde das Gestein durch Hochdruckwasserstrahlen gesäubert. Aufgeteilt in Arbeitsabschnitte von etwa 20 Metern Länge erhielt das Gewölbe eine 12 Zentimeter starke Spritzbetonschale im Trockenspritzverfahren. Wo nötig, schützt eine umlaufende Noppenbahn gegen drückendes Wasser. 2700 Kopfbolzendübel verbinden das Natursteingewölbe mit der Spritzbetonschale.

Die Sanierungsarbeiten waren innerhalb von nur sechs Wochen zu leisten, während derer der Kanal stillgelegt war. Weitere Herausforderungen waren die sehr beengten Platzverhältnisse und die Frischluftversorgung (Bewetterung).

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