Niedrigwasserschleuse (Magdeburg)

Projektblatt (PDF)

Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

Die Niedrigwasserschleuse hat die Aufgabe, die Erreichbarkeit des Magdeburger Hafens vom Mittellandkanal sicherzustellen, indem sie im Rothenseer Verbindungskanal und im Hafen unabhängig vom Elbewasserstand einen Mindestwasserstand ermöglicht.

Um die Gebrauchstauglichkeit der neuen Schleuse in dem verformungsempfindlichen Baugrund nachzuweisen, führte KREBS+KIEFER komplexe FE-Berechnungen durch. Mit der rechnerischen Untersuchung der Interaktion zwischen Tragwerk und Baugrund ließ sich bestätigen, dass eine Flachgründung der Massivbauwerke alle Anforderungen erfüllt.

Wegen neuer Normen in der Geotechnik (EAU 2004) erstellte KREBS+KIEFER bei fortgeschrittener Planung eine Vergleichsberechnung nach den neuesten Vorschriften und setzte die sich daraus ergebenden Änderungen planerisch um.

Eine besondere Herausforderung war es für die Planer, einen Bauablauf zu konzipieren, der es erlaubte den Schiffsverkehr im Kanal während der Bauzeit aufrechtzuerhalten. Neben der Entwurfsplanung hat KREBS+KIEFER als Hauptauftragnehmer auch den Stahlwasserbau und die technische Ausrüstung koordiniert.

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