Kampbrücke (Zehdenick)

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Zweitkarriere für ein Fundament

Zwischen Falkenthal und Templin quert die Bundesstraße B 109 im Stadtgebiet von Zehdenick die Obere-Havel-Wasserstraße. Wegen unzureichender Tragfähigkeit musste die bestehende Brücke über die Bundeswasserstraße abgebrochen werden. Neben äußerlich erkennbaren Schäden war der längs vorgespannte Überbau durch Spannungsrisskorrosion und die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) gefährdet. Daher wurde ein Ersatzneubau am Standort der alten Brücke geplant.

Laut Baustoffuntersuchungen ließ sich auch für den vorhandenen Fundamentkörper eine fortschreitende AKR nicht ausschließen. Daher sah die Planung einen Teilrückbau der Fundamente vor – wobei der Rest als Bodenverbesserung unterhalb der Gründung der neuen Brücke zum Einsatz kam. Der Neubau wurde als einfeldrige Spannbetonbrücke mit einem zweistegigen Plattenbalken in Ortbetonbauweise geplant und hergestellt. Die Verkehrsführung während der Bauzeit einschließlich der Planung einer Behelfsbrücke war Teil des Auftrags.

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