Hansabrücke (Herford)

Projektblatt (PDF)

Zeit für ein neues Oberteil

Wegen ihrer stark angegriffenen Substanz erhält die Herforder Hansabrücke einen neuen Überbau. Eine Sanierung kam aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nicht in Frage. KREBS+KIEFER übernahm die Planung in allen Leistungsphasen für Brücke und Straße, die bautechnische Prüfung sowie die örtliche Bauüberwachung.

Der Überbau wird als zweifeldriger, mehrstegiger Plattenbalken in Stahlverbundbauweise mit geschweißten Hohlkastenträgern und einer Ortbeton-Fahrbahnplatte hergestellt. Er lagert auf den bestehenden Widerlagern, die drei Meter unter der Fahrbahnoberkante abgebrochen und mit neuen Auflagerbänken und Kammerwänden versehen werden. An der Zwischenstützung lagert der Überbau auf einer neuen, flachgegründeten Pfeilscheibe.

Um die Verbindung so weit wie möglich für den Verkehr und Rettungseinsätze offenzuhalten, erfolgen die Arbeiten durchweg in halbseitiger Bauweise. KREBS+KIEFER plante auch die Umgestaltung des Anschlusses an die Sophienstraße am Ostende der Brücke. Dabei stand die sichere Führung der Radfahrer auf der Straße und am Kreuzungspunkt im Vordergrund.

  • Gesamtplanung Leistungsphasen 1 bis 9 für Ingenieurbauwerk und Verkehrsanlage
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Bautechnische Prüfung Ingenieurbau
  • Fertigungsüberwachung
  • Ingenieurtechnische Kontrolle

 

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