Finnetunnel (Erfurt - Leipzig/Halle)

Projektblatt (PDF)

Unterirdische Expressverbindung

Der 6,9 Kilometer lange Finnetunnel ist Teil der Eisenbahn-Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle, deren Gesamtplanung durch KREBS+KIEFER erfolgte. Aus Sicherheitsgründen wurde die Unterquerung des namensgebenden Höhenzuges mit zwei parallelen, eingleisigen Tunnelröhren konzipiert, die im Abstand von 500 Metern durch Stollen verbunden sind.

Der maschinelle Vortrieb geschah unter sehr schwierigen geologischen Verhältnissen. Denn die Tunnelröhren verlaufen überwiegend durch Buntsandsteingebirge, mit einer tektonischen Großstörung im westlichen Tunnelabschnitt. Zudem liegt die Tunnelsohle in weiten Bereichen bis zu 60 Metern unter dem Bergwasserspiegel, daher waren die Entwässerung und zugleich die Trinkwasserversorgung der Region wichtige Aspekte der Planung.

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  • Tragwerksplanung
  • Ausschreibung Vergabe
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