„Weltstadthaus" (Köln)

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Kathedrale der Mode

Das Kölner „Weltstadthaus“ der Modekaufhauskette Peek & Cloppenburg nach einem Entwurf des Architekten Renzo Piano fügt sich vom Grundriss wie von der Fassadengestaltung harmonisch in die Umgebung ein: Während für die westliche Antonsgasse eine kubische Blockrandbebauung mit einer „harten“ Fassade aus Naturstein konzipiert wurde, folgt der Grundriss auf der Ostseite dem gewundenen Straßenverlauf. Die organisch anmutende Glasfassade besteht aus 6.800 schuppenförmig überlappenden Isolierglasscheiben.

Die gewünschte Transparenz der Verkaufsflächen, aber auch das neue Fassadenkonzept erforderten tiefe Eingriffe in den Rohbau, die KREBS+KIEFER in der Planung und Ausführung begleitete. Auch das Tragwerk der Fassade, die aus vertikalen Holzbindern und horizontal verlaufenden Stahlrohren mit vorgespannten Diagonalseilen besteht, prüfte KREBS+KIEFER in bautechnischer Hinsicht. Durch Gleitlager auf den Rohbaukonsolen erhält die über 167 Meter fugenlos ausgeführte Fassadenkonstruktion den nötigen Bewegungsspielraum.

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