Hotel- und Bürogebäude im KPM-Quartier, Berlin (Berlin-Charlottenburg)

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Moderne Landmarke auf königlichem Grund

Am Rande des Tiergartens auf dem ehemaligen Areal der Königlichen Porzellan-Manufaktur entstand von 1995-2005 das KPM-Quartier. Der Neubau bildet die Blockrandbebauung im Südosten. Mit seiner markanten Silhouette und einer Fassade aus Naturstein verkörpert das Hochhaus das Tor zum neuen Stadtviertel. Der siebengeschossige Gebäudesockel beherbergt ein Business- und Tagungshotel, darüber erhebt sich ein 35 Meter hoher Büroturm.

Der fünfeckige Grundriss des Gebäudes, die Höhenstaffelung und unterschiedlich genutzte Bereiche erforderten eine schiefwinklige komplexe Tragstruktur des Stahlbetonskelettbaus und ein raffiniertes Aussteifungssystem. Der großzügige stützenfreie Eingangsbereich war das Ergebnis einer Tragwerksplanung, die Architektur und Gebäudetechnik integriert. Weitere wesentliche Bestandteile der Tragwerksplanung waren die als Weiße Wanne errichtete zweigeschossige Tiefgarage, die hohen Schallschutzanforderungen eines First-Class-Hotels und die Stahlbetonkerne in den Sicherheitstreppenhäusern des Büroturms für den Brandschutz.

  • Tragwerksplanung
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