Berufsbildende Schule (Kaiserslautern)

Projektblatt (PDF)

Lehrstück in Denkmalschutz

Die Generalsanierung des 50er-Jahre-Komplexes umfasst den Abriss, Neubau und Umbau von Gebäudeteilen. Im ersten von vier Bauabschnitten betraf dies unter anderem den Rückbau einer aussteifenden Wandscheibe eines denkmalgeschützten Gebäudes. Weil diese in den Neubaubereich hineinragte, waren dort für die Bauarbeiten umfassende Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Der Vorschlag von KREBS+KIEFER: ein außen liegender, filigraner Stahlverband an der Gebäudegiebelseite, der ohne Arbeiten im Gebäudeinneren bei laufendem Schulbetrieb realisierbar und mit den Denkmalschutzanforderungen vereinbar ist.

Es folgte die Errichtung eines neuen Schulgebäudes in Massivbauweise auf einer elastisch gebetteten Bodenplatte. Für Energieeffizienz sorgt eine wärmebrückenfreie, außen umlaufende Dämmung, womit der Passivhausstandard erfüllt ist. Besonders anspruchsvoll war die Tragwerksplanung rund um den weitgespannten Mensabereich im Erdgeschoss, wo fünf darüber liegende Geschosse abzufangen sind. Dies geschieht mithilfe eines wandartigen Trägers mit einer Spannweite von 25,5 Metern und einer verstärkten Decke.

  • Tragwerksplanung
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