Abspannwerk Humboldt (Berlin)

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Mission Lebensrettung

Das in den 1920er Jahren erbaute Abspannwerk Humboldt zählt zu den bedeutendsten Industriebauten in Berlin und ist als Baudenkmal verzeichnet. Im Turm des Abspannwerkes sorgten ein Meister und Monteure an Schaltpulten dafür, dass das gesamte Areal von Prenzlauer Berg mit Niederspannung versorgt wurde. Auf jahrelangen Leerstand folgte ein Umbau. Im Unter- und Erdgeschoss befinden sich nun Veranstaltungssäle und -flächen, in den Obergeschossen vor allem Büros.

Für diese Änderungen in dem fünfteiligen Gebäudekomplex erstellte KREBS+KIEFER ein Brandschutzkonzept. Hierbei galt es den unzulänglichen baulichen Brandschutz mit geeigneten Maßnahmen zu kompensieren. So war etwa der Feuerwiderstand der Geschossdecken nicht ausreichend; es fehlten Brandabschnitte und Rettungswege für die verschiedenen Nutzungsarten. Um auf größere bauliche Maßnahmen verzichten zu können, empfahlen die Brandschutzsachverständigen den Einbau einer automatischen Feuerlöschanlage sowie einer Brandmeldeanlage. Weitere Maßnahmen waren die Errichtung beziehungsweise Erneuerung von notwendigen Rettungswegen.

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