| Bauherr |
Waldstadion Frankfurt Gesellschaft für Projektentwicklung mbH |
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| Architekt |
gmp - Architekten von Gerkan, Marg und Partner Hamburg - Berlin |
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| Bauzeit |
| 2002 - 2005 |
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| Projektdaten |
- Reine Fußball- Arena
- Bundeliga Fußball:
52.000 Plätze, davon ca. 8.000 Stehplätze,
NFL Europe: 48.500 Sitzplätze
- Großveranstaltungen, Konzerte, Events:
bis zu 64.000 Zuschauer
- 200 laufende Meter Theke an,
- 22 Kiosken auf 2 Ebenen
- 1.800 Stellplätze in der Tiefgarage
- Pressetribüne
- 72 Logen auf 2 Ebenen´
- 2.800 m² Business- Club
mit Terrasse zum Stadioninnenraum
- 2.000 Business- Seats auf der Haupttribüne
TECHNISCHE KENNWERTE
Bruttorauminhalt: ca. 675.000 m³
Bruttogeschoßfläche ca. 138.000 m²
bebaute Fläche (ohne Spielfeld): ca. 26.900 m²
Masse Baustahl: ca. 12.000 t
Masse Ortbeton: ca. 50.000 m³
Anzahl Fertigteile: ca. 5.200 Stck.
Schwerstes Fertigteil: ca. 73 t
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| Modell in Seitenansicht |
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| Errichtung der Fertigteilstützen |
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| Unsere Leistungen |
- Tragwerksplanung:
- Entwurfs- und Ausführungsplanung (Massivbau)
- Schal- und Bewehrungsplanung
- Elementpläne für Fertigteile |
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| Beschreibung |
Das Frankfurter Waldstadion wurde 1925 eröffnet und seither fünfmal (zuletzt 1988) umgebaut und modernisiert. Die aktuelle Kapazität von 61.000 - z.T. nicht überdachten - Zuschauerplätzen (davon 30.000 Sitzplätze) soll durch einen multifunktionalen Neubau auf 59.000 überdachte Zuschauerplätze, davon 48.500 Sitzplätze erhöht werden.
Da der Umbau unter laufendem Spielbetrieb erfolgt, ist während der Bauzeit zu jedem Zeitpunkt eine Kapazität von 30.000 Besuchern sicherzustellen. Die Tribünenbereiche rücken durch Wegfall der Laufbahn an das Spielfeld heran, und werden durch ein vorgespanntes Seiltragwerk mit transluzenter Membraneindeckung überdacht. Das Innen- dach im Bereich des Fußballfeldes kann geöffnet werden.
Konstruktion der Tribünen:
Die Konstruktion des Tribünenbaukörpers besteht aus einer überwiegend aus Fertigteilen hergestellten polygo- nal angelegten Stahlbetonskelttstruktur. Umlaufende Doppelstützen im Abstand ca. 16 m tragen den Oberrang. Auf diesen Doppelstützen ist ein dem Stadionrund folgen- der Träger angeordnet, der seinerseits jeweils drei Zahn- balken trägt.
Die Tribünenstufen selbst werden als Drillingsstufen aus- geführt und sind am äußeren Rand 5,5 m und am inneren Tribünenrand 4,0 m lang. Während díe Kopftribünen und die Gegengerade fast ausschließlich aus Fertigteilen be- stehen, werden die Decken der Haupttribünen weitestge- hend als Flachdecken aus Ortbeton gefertigt.
Aussteifung / Gründung
Die Aussteifung des Gesamtsystems erfolgr über radial und tangential angeordnete Wandscheiben sowie über Treppenhauskerne. Der Oberrang ist durch vier Scheiben ausgesteift, die jeweils in der Mittelachse der Tribüne in der Ebene der oberer Zahnträger angeodnet sind.
Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente unter den Wänden, Blockfundamenten unter den Kernen und Kö- cherfundamenten unter den Stützen.
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