| Bauherr |
| Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden |
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| Auftraggeber |
| Hessisches Straßenbauamt Wiesbaden |
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| Bauzeit |
| 1992 - 1995 |
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| Projektdaten |
Stahlbogenbrücke
Brückenklasse: 60/30
Tragwerk: Bogenbrücke mit aufgestän- derter orthotroper Fahrbahn
Bogenspannweiten: 87 - 99 - 103 - 99 - 87 m
Brückenbreite: 18,8 m Brückenlänge: 500 m
Neukonstruktion Stahl: ca. 3.500 t
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| Die sanierte Brücke im neuen Glanz |
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| Die gesprengte Brücke nach 1945 |
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| Unsere Leistungen |
- Bautechnische Prüfung des Bauwerks
und der Baubehelfe
- Überwachung der Gerüstbauarbeiten
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| Beschreibung |
Die Theodor- Heuss- Brücke ist aufgrund ihrer Lage und ihrer Baugschichte für die Menschen am Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden zu einem historisch wichtigen und symbolträchtigen Bauwerk geworden.
Die Brücke war nach Plänen des Architekten Friedrich von Thiersch in den Jahren 1882 - 1885 erbaut worden. Fünf
den Strom überspannende Bögen beherrschten seither die Szenerie am Rhein zwischen den Landeshauptstädten. Damit dies auch für die Zukunft gesichert bleibt und um den heutigen Verkehrsbedürfnissen Rechnung zu tragen, wurde in den Jahren 1992 bis 1995 eine umfangreiche Sanierung durchgeführt.
Während die drei mittleren Felder, die nach ihrer Sprengung in 1945 im Laufer der 50er Jahre wieder aufgebaut worden waren, durch Ausbildung einer leichten orthotropen Stahlfahrbahn für die heutigen Beanspruchungen ertüchtigt werden konnten, mußten die noch aus dem 19. Jhdt. stammenden landseitigen Bögen vollständig erneuert werden.
Wegen ihrer immensen Wichtigkeit als Verkehrsader zwischen den beiden Landeshauptstädten mußte der Umbau unter uneingeschränkter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchgeführt werden, eine Herausforderung für die am Bau Beteiligten.
Der Umbau erfolgte in drei Bauabschnitten. Zunächst wurden die unterstromseitige Fahrbahn und die Bögen in den Feldern 1 und 5 erneuert, gefolgt von der oberstromseitigen Außenseite. Hierfür wurden die 50 t schweren Bogensegmente an Land jeweils zu einem vollständigen Bogen (ca. 200 t, 100 m lang)verschweißt und danach mit einem Schwimmkran an die Einbaustelle transportiert.
Nach Verlagerung des Verkehrs auf die fertiggestellten Außenseiten konnte der Mittelteil der Brücke abschnittsweise umgebaut werden. Abweichend vom Konzept bei den Bauabschnitten 1 und 2 wurden dabei einzelne Bogensegmente auf Traversen zwischen den bereits fertiggestellten Bögen abgesetzt und danach an Ort und Stelle verschweißt. Zum Abschluß wurden die zunächst unabhängig hergestellten Bauabschnitte in Querrichtung mit- einander verbunden. |
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