| Bauherr |
| Bundesrepublik Deutschland |
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| Auftraggeber |
- Hessisches Straßenbauamt Heppenheim - Straßenbauamt Heidelberg |
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| Objektplanung |
Ingenieurbüro Bung Gemeinschaft Beratender Ingenieure Heidelberg |
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| Projektdaten |
Tunnelröhre l = 2.715 m
Abluftschacht h = 203 m
Betriebszentrale West l = 58 m
Mittelzentrale l = 40 m
Rohbauleistungen:
Baugruben:
- Aushub ca. 40.000 m³
- Spritzbeton ca. 500 m³
- Betonstahlmatten ca. 17 t
- Anker ca. 1.200 Stck.
Tunnel:
- Ausbruch ca. 265.000 m³
- Spritzbeton ca. 12.600 m³
- Betonstahlmatten ca. 400 t
- Stahlbögen ca. 570 t
- Anker ca. 23.000 Stck.
Schacht:
- Aushub ca. 9.000 m³
- Spritzbeton ca. 600 m³
- Betonstahlmatten ca. 20 t
- Stahlbögen ca. 14 t
- Anker ca. 600 Stck.
Betoninnenausbau:
- Beton ca. 45.000 m³
- Betonstahl ca. 4.200 t
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| Unsere Leistungen |
| - Bautechnische Prüfung |
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| Beschreibung |
Der Saukopftunnel bildet das wesentliche Bauwerk der Bundesstraße 38A im Zuge der Ortsumgehung von Wein- heim. Er durchstößt unterhalb des Saukopfes (348 m ü NN) den Bergrücken des Odenwaldhauptkammes auf einer Länge 2.715 m bei Überdeckungshöhen von 10 bis 180 m.
Die Tunnelbaumaßnahme gliederte sich in vier Bereiche. Es waren dies die in offener Bauweise herzustellenden westlichen und östlichen Tunneleingangsstrecken mit den integrierten Betriebszentralen (insgesamt 95 m), der 2.620 m bergmännische Vortrieb und der 203 m hohe Abluftschacht mit unterirdischer Betriebszentrale und Schachtkopfbauwerk.
Innerhalb des mit einem Orbetongewölbe ausgekleideten Ausbruchquerschnitts von 83 bis 107 m² (je nach den je- weiligen geologischen Gegebenheiten) wurde die 8,0 m breite Fahrbahn mit zwei im Gegenverkehr zu befahren- den Fahrstreifen hergestellt. Sie ist beidseitig durch ca. 1,0 m breite, erhöhte Gehwege begrenzt. An fünf über die Tunnellänge gleichmäßig verteilten Stellen wird sie bei- derseitig um 2,50 m auf jeweils 40 m Länge zu Pannen- buchten erweitert.
Die Steigung der Gradiente von Westen nach Osten be- trägt 1,78 %. Die Linienführung im Grundriß ist S- förmig mit Radien von 3.000 m. Der Tunnel wurde mit umfang- reichen Sicherheitsseinrichtungen wie folgt ausgestattet:
- 26 Notruftelefone
- 48 Feuerlööscher
- 22 Fernsehkameras
- 7 Lautsprechergruppen
- 21 Feuermeldelinien
- 19 Hydranten
- 3 Funkkanälen
- 10 Verkehrssteuerungsprogramme
- 2 Fahrzeughöhenkontrollen
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