| Bauherr |
| Deutsche Bundesbahn |
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| Auftraggeber |
| Bundesbahndirektion Karlsruhe |
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| Projektdaten |
- Gesamtlänge = 761 m
- Ausbruchquerschnitt = 148 m²
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| Unsere Leistungen |
| - Örtliche Bauüberwachung |
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| Beschreibung |
Im Zuge der Eisenbahn- Neubaustrecke Mannheim -
Stuttgart wurde der Bau des Neuenbergtunnels notwendig, um den Höhenrücken 'Großer Wald' im Landkreis Karls- ruhe zu durchqueren.
Während in den beiden äußeren Tunnelabschnitten na- türliche Erhebungen aufgefahren wurden, war im Mittel- abschnitt eine vorher verfüllte Mulde unter einem Schutz- deckel zu durchstoßen.
Für die gesamte Baumaßnahme wurden ca. drei Jahre benötigt.
Der Tunnel wurde durchgehend bergmännisch - nach der 'Neuen Öster- reichischen Tunnelbauwesie' - mit einer zweilag bewehrten Spritzbetonschale aufgefahren.
Für den Mittelabschnitt wurde das Konzept eines Schutz- deckels mit Kerndamm entwickelt, wobei der Schutzdek- kel die Funktion eines verbesserten Gebirgstragringes während des späteren Vortriebs übernahm.
Als Vorabmanßnahme wurde ca. ein Jahr vor dem eigent- lichen Auffahren des Tunnels der Kernbereich geschüttet, der Schutzdeckel betoniert und der Kerndamm überschüttet.
Damit das Auffahren des Tunnels ohne aufwendige Si- cherungsmaßnahmen möglich war, wurden hohe Anfor- derungen an die Scheerfestigkeit des Schüttmaterials für den Kerndamm gestellt. Gleichzeitig war auf eine otpima- le Verdichtung zu achten, um Setzungen und Sackungen nach Fertigstellung des Deckels zu minimieren. |
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