Tunnel Forst
 
Bauherr
Deutsche Bahn AG
 
Auftraggeber
Projektgruppe Mannheim -Stuttgart
 
Projektdaten
Gesamtlänge des Bauwerks:               3,22 km
Länge der Trogstrecken:              993,7 m / 504,1 m
Länge der Tunnelstrecke:                  1726,50 m

Bauwerksabmessungen
Tunnel:
- Lichte Breite:                                           12,30 m
- lichte Höhe:                                               7,81 m
- Sohlstärke:                                                1,00 m
- Wand- und Deckenstärke:          0,70 / 0,90 m
Trog:
- lichte Breite.                                            12,30 m
- Wandhöhe:                                              10,00 m
- Sohlstärke:                                                0,90 m
- Wandstärke                                    1,03 / 0,30 m

Baugrubenbreite:                               ca. 20,00 m
Baugrubentiefe:                                  ca. 12,00 m
Grundwasserstand:  ca. 1,00 m unter O.K. Gelände
Anzahl der Bauwerksblöcke:                    267 Stck.
Abschnittslänge je Block:                         8,80 m
 
 
Trockengelegtes Dock mit fertiggestelltem Tunnelabschnitt und Schalwagen
 
 
Unsere Leistungen
- Entwurfsplanung
- Tragwerksplanung
- Ausführungsplanung
- Ausschreibung
- Örtliche Bauüberwachung
 
Beschreibung
Zweigleisiger Eisenbahntunnel, hergestellt in offener Bau- weise. Der hohe Grundwasserstand  (ca. 1,0 m unter Ge- lände) und die Anforderungen aus dem Umweltschutz er- fordern ein außergewöhnliches Verfahren für die Herstel- lung.

Der Tunnel wird im Schutze eines beidseitigem Spund- wandverbaus blockweise hergestellt. Es entsteht eine Wanderbaustelle bei der der Tunnel in 7 Bauphasen er- richtet wird.
- Bauphase 1: Einrütteln der bis zu 16,0 m langen Spund-
   bohlen und deren Rückverankerung mit
   Injektionsankern;
- Bauphase 2: Aushub der Baugrube mittels Portalkran
   und Absaugen der Baugrubensohle;
- Bauphase 2a: Einrütteln von Rüttelinjektionspfählen von
   einem Ponton aus für die Auftriebssicherung der
   Baugrubensohle;
- Bauphase 2b: Herstellen von Querschotts zwischen den
   Verbauwänden im Abstand von ca. 80 m zur Begrenzung
   der Verbaulänge;
- Bauphase 3: Herstellen einer 1,0 m dicken Betonboden-
   platte zur Abdichtung der Baugrube nach unten;
- Bauphase 4: Auspumpen des Dockabschnitts nach
    Erhärten der Bodenplatte;
- Bauphase 5: Herstellung der monolithisch gegossenen,
   8,80 m langen Tunnelabschnitte (2 Stück pro Woche)
- Bauphase 6: Verfüllen der Baugrube;
- Bauphase 7: Ziehen der Spundwände zum erneuten
   Einsatz.