| Bauherr |
| Land Hessen |
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| Auftraggeber |
| Staatsbauamt Fulda |
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| Projektdaten |
Bauträger: Land Hessen
Planung und Bauleitung: Staatsbauamt Fulda
Entwurf und statisch
konstruktive Bearbeitung: Ingenieurbüro
Krebs und Kiefer,
Darmstadt
Bauausführung: Firma Lesser Gerüstbau
Frankfurt am Main
Bautechnische Prüfung
und Überwachung: Ingenieurbüro
Scheer- Weihermüller,
Wiesbaden
Ausführung: 1977
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| Besonderheiten |
Erstmalige Anwendung einer räumlichen Gerüstkon- struktion hergestellt aus dem Material herkömmlicher Rohrgerüste.
Untergerüst D = 48,3 mm, t = 4,05 mm;
Lastverteilungsträger IPB 200
Bauhöhe H = 8,00 m
Spreizung S = 17,60 m
Kuppelgerüst D = 48,3 mm, t = 3,2 mm;
Bauhöhe H = 24,0 m
Durchmesser D = ca. 22,0 m
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| Die eingerüstete Vierungskuppel |
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| Unsere Leistungen |
- Entwurf und statisch konstruktive Bearbeitung,
- Ausschreibung und Mitwirkung bei der Vergabe.
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| Beschreibung |
Für die Ausbesserung der Dachhaut und der hölzernen Kuppelkonstruktion war es erforderlich, die Kuppel des barocken Domes zu Fulda einzurüsten.
Die Kuppel erhebt sich über dem aus Längs- und
Querschiffen gebildeten Vierungsbereich des Doms. Der aus Sandstein gemauerte Kuppelschaft mit einem
Außendurchmesser von 18,0 m setzt über den Längs-
und Querschiffaußenwänden in einer Höhe von 23,0 m über
Gelände an. Der Kuppelfuß liegt bei 35,0 m, die aufgesetzte Laterne erreicht eine Höhe von 58,0 m.
Die Auflagerungsmöglichkeiten für die Lastabtragung be- schränkten sich auf die Tiefpunkte am Kuppelschaft im Bereich der Kehlen der angrenzenden Dachflächen. Die- se mußten frei überspannt werden. Dazu wurden gegen- einander geneigte Bockgerüste ausgebildet.
Zur Aufnahme der Gerüstlasten wurden über den Wänden der Längs- und Querschiffe gemauerte Blockfundamente in einer Höhe von etwa 2,0 m über die Dachfläche hinaus- geführt und mit einer lastverteilenden Stahlbetonplatte ver- sehen. Die Abmessungen der Blockfundamente wurden dabei so gewählt, daß die Mauerwerkspressung auf den Kirchenschiffwänden 30 N/cm² nicht überstieg.
Das eigentliche Kuppelgerüst wurde so ausgelegt, daß es sich bis auf den erforderlichen Arbeitsabstand mög- lichst dicht an die Kontur des Kuppeldaches anschmieg- te. Das System wurde dabei so gewählt, daß sich eine dominierende Tragrichtung von oben nach unten durch die etwa parallel zur Kuppelkontur verlaufenden Radial- diagonalen mit möglichst geringer Lastumlenkung ein- stellte. Hinzu kommen die Horizontalstäbe der Bühnen, Vertikalstäbe sowie aussteifende Diagonalstäbe in tan- gentialer und räumlicher Anordnung. Isgesamt stellte das Gerüst somit ein in Stäbe aufgelöstes räumliches Schalentragwerk dar.
Literatur:
H.Kappei "Einrüstung der Vierungskuppel
am Fuldaer Dom"
(Bauingenieur Nr. 52, 1977) |
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