| Bauherr |
| Flughafen Frankfurt Main AG (Fraport) |
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| Architekt |
| Giefer und Mäckler, Frankfurt |
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| Terminal 1: Fingerkopf B (Ost) aus der Vogelperspektive |
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| Terminal 1 Anfang 1990 |
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| Unsere Leistungen |
- Tragwerksplanung
- Objektplanung der Ingenieurbauwerke
- Bautechnische Prüfung
- Überwachung der Bauausführung
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| Beschreibung |
1965 wurde mit dem Bau der neuen 'Empfangsanlage West' (NEW) - wie sie damals hieß - nach dem Entwurf der Wettbewerbssieger Giefer und Mäckler - Architekten, Frankfurt begonnen. Die gesamte Baumaßnahme umfaßt Empfangshallen, Flugsteige, Bürogebäude, Tiefgarage und Hochparkhaus, Hotel, Flughafenbahn mit Tiefbahn- hof und Zufahrtsbrücken.
Die im Entwurf vorgesehenen Empfangsgebäude und Flugsteige sollten die für die nächsten Jahrzehnte prog- nostizierten Passagiere und Besucher aufnehmen. Doch bereits während de Bauzeit mußte die Anlage erheblich erweitert werden, um die durch die neue Flugzeuggene- ration (Jumbo) geänderten Kapazitätsanforderungen ein- halten zu können.
So entstanden sogenannte 'Jahresringe' um die bereits fertiggestellten Fingerköpfe und Sammelräume. Ebenso wurden die zunächst vorgesehenen zwei Empfangshallen auf vier verdoppelt.
Vorgespannte Stahlbetonhohlbinder von 55,0 m Spann- weite, die gleichzeitig als Belüftungskanäle dienen, über- spannen die jeweils 4.000 m² Empangshallen stützenfrei. Als Besonderheit ist die 11,0 m hohe, zwängungsfrei auf- gehängte Glasfassade auf der Eingangsseite der Emp- fangshalle zu erwähnen.
Für die gesamte Tragkonstruktion wurde weitgehend eine einheitliche Mischkonstruktion aus Fertigteilen und Ortbe- ton eingesetzt, die sich durch große Felxibilität auszeich- nete. Diese bewährte sich erstmals beim Einbau der Ge- päckförderanlage, einem weitverzweigten Transportsy- stem, das den Gepäckumschlag von und zu jeder Andock- position und zu einer Vorfeldausgabestelle ermöglicht.
Gleichzeitig mit der Empfangsanlage wurde eine zweiglei- sige S- Bahn- Linie mit unterirdischem Bahnhof unmittel- bar nördlcih vor den Empfangshallen geplant und errich- tet, gefolgt von einer dreigeschossigen Tiefgarage von 100 x 520 m für insgesamt 5.500 Einstellplätzen.
Das Tragwerk der Tiefgarage wurde bereits für eine spä- tere siebengeschossige Überbauung ausgelegt. Die ge- wählte Schottenbauweise wurde diesen Anforderungen im besonderen Maße gerecht. Dank dieser Konzeption konnten 10 bis 15 Jahre später das Sheraton- Hotel, das Frankfurt Airport Center und ein Hochparkhaus - mit sogar neungeschossiger Überbauung - ohne nennenswerten Mehraufwand darauf errichtet werden. |
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