Vortrag
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Kreuzungsbauwerk Stelle
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Weserbrücke an der B3, Hannoversch Münden
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19.06.2017
Kategorie:2017

Tagung der Fachverantwortlichen für Brückenbelastung (FvBel) der Deutschen Bahn in Fulda

Zur diesjährigen Tagung der Fachverantwortlichen für Brückenbelastung vom 25. Januar 2017 bis 26. Januar 2017 wurde KREBS+KIEFER von der DB Netz AG zu einem Vortrag eingeladen, um über die Erfahrungen beim Nachweis von Bestandsbrücken zu berichten.

Anlass des Vortrages war das Nachrechnungskonzept der DB für Eisenbahnbrücken mit spannungsrissgefährdeten Spannstählen, dessen probeweise Einführung geplant ist.

Die Nachrechnungen sind bei älteren Spannbetonbrücken erforderlich, deren Spannglieder aus Spannstahl mit hoher Empfindlichkeit gegenüber wasserstoffinduzierter Spannungsrisskorrosion hergestellt wurden (Sigma Oval, Neptun, Hennigsdorfer Spannstahl). Das Ziel ist der Nachweis eines ausreichenden Ankündigungsverhaltens vor dem Versagen, d.h. das Auftreten von Rissen an detektierbaren Bauwerksseiten als Warnung vor dem Tragfähigkeitsverlust der Brücke bzw. das Festlegen geeigneter Maßnahmen zur Erzielung ausreichender Sicherheit.

In einem ca. zweistündigen Vortrag über Detektionsmöglichkeiten, Nachweisprinzip und Ertüchtigungsmaßnahmen wurden die Erfahrungen von KREBS+KIEFER beim Nachweis von Straßenbrücken auf der Grundlage der seit einigen Jahren bereits angewendeten Handlungsanweisung zur Spannungsrisskorrosion (Straße) durch Frau Annett Mähl (Prüfingenieurin für Eisenbahnbau) und Herrn Steffen Böhm (Prüfingenieur) vorgetragen.

Die Möglichkeiten der Erweiterten Technischen Biegelehre (ETB) von KREBS+KIEFER beim rechnerischen Nachweis sowie Möglichkeiten zur Ertüchtigung von Bestandsbrücken z.B. durch den Einbau externer Spannglieder und Querschnittsergänzungen fanden das besondere Interesse der DB-Spezialisten für Brückenbelastung.

Im Ergebnis des Vortrages wurde KREBS+KIEFER als fachkompetentes Büro für Nachrechnungen der DB anerkannt.

px