Fachjury mit Herrn Dr. Retzepis (zweiter v.l.)
© KIT
Belastung eines Modells
© KREBS+KIEFER

15.12.2017
Kategorie:2017

KREBS+KIEFER sponsert Studentenwettbewerb am KIT (Karlsruher Institut für Technologie)

Das Thema des diesjährigen Bauwettbewerbs am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) war „Skywalk–Torsionsträger“ und wurde von der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine am KIT unter der Leitung von Herrn Prof. Ummenhofer sowie der Fachschaft Bauingenieurwesen organisiert.

Der Entwurf und der anschließende Bau eines 90° angewinkelten Kragarmes aus Stahl für einen Skywalk am obersten Geschoss eines Hochhauses waren zu realisieren. Ziel war es, eine filigrane und zugleich steife Konstruktion als räumliches Stabtragwerk hoher Tragfähigkeit zu entwickeln.

Neben der Steifigkeit und der Tragfähigkeit waren die Aspekte der Kreativität, Ästhetik und Ausführung zu beachten. Letztere wurden durch eine Fachjury bewertet, an der Herr Dr. Retzepis, geschäftsführender Gesellschafter der KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH, Karlsruhe, beteiligt war.

Aus den genannten Parametern und der Bewertung der Jury wurde ein Performance-Wert errechnet.

Insgesamt 16 Gruppen, bestehend aus Studierenden des 1. bis 7. Semesters der Fachrichtung Bauingenieurwesen und Architektur, stellten sich dieser Herausforderung, wobei eine Gruppe sogar ausschließlich aus Studierenden des 1. Semesters bestand.

Alle Baumaterialien und das notwendige Equipment, vor allem die Geräte zum Weichlöten, wurden von der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine dank der Spenden ohne weiteren Unkostenbeitrag gestellt.

Am 13. Dezember 2017 wurden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die 16 Modelle von den Gruppen vorgestellt. Im vollbesetzten Hörsaal mit über 300 Studierenden wurde von jeder Gruppe die erstellte Konstruktion mit dem beabsichtigten Konzept erläutert. Jedes Modell wurde von der Jury bewertet und im Anschluss wurden die Konstruktionen im Versuch getestet.

Zunächst wurden diese gewogen, die Durchbiegung unter Einheitslast mit einem Laser gemessen und somit die Steifigkeit jeder Konstruktion ermittelt. Im Anschluss wurde jedes Modell lastgesteuert, d.h. mit Hilfe von aufgesetzten Gewichten bis zum Versagen belastet.

Die verschiedenen Versagensformen, wie duktiles oder sprödes Verhalten sowie lokales oder globales Versagen, wurden auf diese Art sehr anschaulich gezeigt.

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