Jubiläumsbuch "Bauingenieure gestalten Lebenswelten"
Regierungspräsident Johannes Baron
Dr.-Ing. Volker Cornelius
Prof. Dr.-Ing. Udo F. Meißner
Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft
Prof. Günter Ernst und Dr.-Ing. Hans-Gerd Lindlar
Dipl.-Ing. Dieter Hanek und Dipl.-Ing. Kiefer-Eisenträger
Prof. Krebs (2.v.r.) im Dialog

08.12.2010
Kategorie:Archiv

60 Jahre KREBS+KIEFER: Bauingenieure gestalten Lebenswelten


"Bauningenieure gestalten Lebenswelten" war das Thema der Feier anlässlich des 60jährigen Firmenjubiläums und gleichzeitig der Titel des Buches, das im Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt wurde.

Am 27.Oktober 2010 erstrahlte die Otto-Bernd-Halle, die viele der Anwesenden noch aus ihrer Studienzeit als Mensa kennen, in ungewohntem Glanz und war feierlich-herbstlich dekoriert. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, Auftraggeber und Geschäftspartner wurden mit Jazzmusik und Apfelweinprosecco begrüßt und damit auf einen hessischen Abend anlässlich des 60jährigen Jubiläums von KREBS+KIEFER eingestimmt.

Herr Johannes Baron, Regierungspräsident in Darmstadt, überbrachte in seinem Grußwort die Glückwünsche der Hessischen Landesregierung. In seiner Rede sprach er die vielfältigen Aufgaben der Bauingenieure an und verwies auch auf deren gesellschaftliche Verantwortung, die sich gerade bei politisch umstrittenen Großprojekten ergeben.

Im zweiten Grußwort würdigte der Präsident des Verbandes der Beratenden Ingenieure VBI, Herr Dr.-Ing. Volker Cornelius, das unternehmerische Geschick der K+K-Geschäftsleitung. Er stellte in seinem Vortrag die Eigenschaften und Ziele von Freiberuflern denen von Unternehmen gegenüber und löste diesen scheinbaren Widerspruch auf, mit dem Ergebnis, dass ein modernes Ingenieurunternehmen nur mit dem Zusammenschluss aus beidem erfolgreich am Markt bestehen kann.

Herr Prof. Dr.-Ing. Udo F. Meißner, Präsident der Ingenieurkammer Hessen, betonte im dritten Grußwort dieses Abends die Bedeutung der Entwicklung eines kleinen, familiengeführten Ingenieurbüros zu einem international tätigen Ingenieurunternehmen als Vorbild für die jetzt und die zukünftig tätigen Bauingenieure.

Im Anschluss daran ging es auf eine Reise durch 60 Jahre Firmengeschichte. Den beiden K+K-Gesellschaftern Prof. Günter Ernst und Dr.-Ing. Hans-Gerd Lindlar gelang es in einem kurzweiligen Rückblick die Meilensteine in der Unternehmensgeschichte mit Ereignissen aus Politik und Gesellschaft zu verbinden und damit für die Zuhörer erlebbar zu gestalten. In Zahlen ausgedrückt wurden bei KREBS+KIEFER in sechs Jahrzehnten 24.000 Aufträge und Projekte bearbeitet, was ein Bauvolumen im Wert von 30 Milliarden Euro bedeutet. Der Vortrag endete in der Gegenwart mit einer Darstellung der derzeitigen Situation: KREBS+KIEFER ist heute an zehn Standorten mit 345 Mitarbeitern vertreten.

Frau Kiefer-Eisenträger und Herr Dieter Hanek, beide geschäftsführende Gesellschafter bei KREBS+KIEFER, stellten anschließend das Buch vor, das im Rahmen des 60jährigen Firmenjubiläums verfasst worden ist. Auf Grundlage vieler Beispiele von Projekten, die bei KREBS+KIEFER bearbeitet wurden, wird das umfangreiche Tätigkeitsfeld der Bauingenieure vorgestellt. So planen sie beispielsweise im Hoch- und Tiefbau, entwerfen Brücken und Tunnel, entwickeln Tragstrukturen für Hochhäuser und andere Gebäude, planen die Infrastruktur und sorgen mit dem Baumanagement für eine reibungslose Umsetzung der Planung.

Diese vielen Facetten der Bauingenieurstätigkeit beeindruckten auch Herrn Dr. Matthias Alexander von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In seinem Essay "Kein schönerer Beruf", das in diesem Buch erschienen ist und in seinem Vortrag beschreibt er die Arbeit der Bauingenieure als Verbindung des Technischen und des Kreativen zu einer spannenden Einheit. Dennoch gelänge es den wenigsten Bauingenieuren, die Begeisterung für ihren Berufsstand öffentlichkeitswirksam zu vermitteln. Aus diesem Grund forderte Herr Dr. Alexander die anwesenden Bauingenieure auf, sich von der Bescheidenheit zu verabschieden und die Besten unser sich auszuzeichnen. Ein gut dotierter Preis, wie der Deutsche Brückenbaupreis, sei ein gutes Beispiel, von denen es mehr geben sollte.

Im Anschluss an die Grußworte und die Vorträge nutzten Gäste und Gastgeber bei einem hessischen Buffet die Gelegenheit zum Dialog. Es wurde über gemeinsame Projekte gesprochen und es wurden Fachgespräche geführt. Bei Musik der Jazzformation 2gether3 wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert.

px